-
GlutenCHECK
Glutenunverträglichkeitstest -
FOBCHECK
Darmkrebsvorsorgetest -
Heli-C-CHECK
Helicobakter-Pylori-Test - Weitere Schnelltests auf ZuhauseTEST
Prof. Hademar Bankhofer empfiehlt GlutenCHECK
F: Immer mehr Menschen leiden an Allergien und Unverträglichkeiten – worauf ist das zurückzuführen?
A: Die Summe von Umweltschadstoffen sowie Nahrungmittelzusätzen wird immer größer. Irgendwann kann sich der menschliche Organismus nicht mehr dagegen wirkungsvoll und unbeschadet wehren. Auf Grund des derzeitigen Überflusses an Nahrungsmittel, die durchaus nicht alle gesundheitsfördernd sind, kommt es auch immer mehr zu Erkrankungen durch Ernährung. Das ist fatal.
F: Was ist unter dem Begriff Zöliakie zu verstehen, was ist Sprue und was passiert bei diesen Erkrankungen?
A: Unter Zöliakie – aber auch unter der Sprue – versteht man eine Gluten-Unverträglichkeit. Gluten ist ein Getreide-Eiweiß, auch Kleber-Eiweiß genannt. Diese Gluten-Intoleranz wird von viele Getreidesorten ausgelöst wie etwa von Gerste, Weizen, Roggen,Dinkel, Grünkern, Kamut, aber auch in den modernen Getreide-Kreuzungen Einkorn, Emmer und Triticale, aber auch im Wildreis. Man muss sich die Krankheit so vorstellen:
Die Oberfläche der gesunden Dünndam-Schleimhaut ist durch Zotten vergrößert, damit die Inhaltstoffe aus der Nahrung besser ins Blut aufgenommen werden können. Wenn man nun an einer Gluten-Intoleranz leidet, verändern sich diese Darmzotten, ziehen sich sozusagen zusammen. Die Innenseite des Dünndarm wird flacher, die Oberfläche verringert sich und kann daher nicht mehr genügend Nährstoffe aufnehmen. Der Körper ist chronisch nährstoffmäßig unterversorgt. Das führt zu zahllosen unangenehmen Symptomen wie Durchfall, Erbrechen, in der Folge aus zu Hautproblemen und depressiven Zuständen.
F: Wie lässt sich die Zöliakie überhaupt feststellen?
A: Das Problem bei diesem Leiden ist: 9 von 10 Menschen wissen nicht, dass sie eine Gluten-Unverträglichkeit haben. Sie leiden jahrelang vor sich hin, haben nach jeder Mahlzeit mit Brot, Pizza, Kuchen und anderen Teigwaren Probleme. Seit kurzer Zeit kann jeder selbst zuhause mit einem einfachen Test – mit dem GlutenCHECK – binnen weniger Minuten feststellen, ob man an Zöliakie leidet oder nicht. Den Test gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Man muss nur einen winzigkleinen Blutstropfen aus der Fingerspitze mit einem Glas-Kapillarröhrchen auffangen und mit einem Probe-Verdünnungs-Puffer verschütteln. 3 Tropfen davon kommen auf ein Anwendungsfeld einer Testkassette. Nach 5 Minuten gibt es das Ergebnis.
Dieser Test ist für jemanden, der an Gluten-Uverträglichket leidet, es aber nicht weiss, der allerallererste Schritt zu einer besseren Lebensqualität.
F: Welche Ernährungstherapie benötigen Zöliakie-Patienten und was ist sonst zu beachten?
A: Wer nun weiß, dass er an einer Gluten-Unverträglichkeit – also an Zöliakie – leidet, der muss sich von Diätassistenten (Diätologen) oder Ernährungswissenschaftlern ernährungsmäßig beraten lassen. Sinnvoll ist es auch, wenn die Betroffenen Mitglied in einer Zöliakie-Selbsthilfegruppe werden. Aber grundsätzlich kommt man um eines nicht herum: Man muss alle Lebensmittel strikte meiden, die Gluten enthalten. Und das sind viele...
F: Welche Getreide o. ä. sind glutenfrei?
A: Hirse, Mais, Amarant, der geschälte Reis, Quinoa, Soja, Kastanien und Kochbananen. Leider sind die Backeigenschaften nicht so gut. Aber es gibt keine andere Lösung. Auch Hafer würde sich bei Zöliakie eignen. Doch da gibt es ein Problem: Es gibt keine Getreidemühle, in der nur Hafer gemahlen oder verarbeitet wird. Wenn nun aber nur kleinste Spuren von Weize, Herste oder Roggen dazu kommen, kann es schon Probleme geben.
F: Welche zusätzlichen Empfehlungen sind für Betroffene wichtig?
A: Wenn der neue Test zuhause ergeben hat, dass man an Zöliakie leidet, muss man zum Arzt, der sich den Patienten genauer anschaut. Dann muss man zu einer Ernährungs-Beratung. Und man muss sich dann strikte an die Anweisungen und Lebensmittel-Empfehlungen der Ernährungs-Berater halten. Sehr oft ist man nicht nur beschwerdefrei, sondern kann damit das Problem der Milchzucker-Unverträglichkeit und des Fettstuhls lösen. Beide gesundheitlichen Störungen verschwinden fast immer bei glutenfreier Ernährung.
Ausgestrahlt auf AUSTRIA 9 TV, Thema Zöliakie in der Sendung Einfach Bankhofer mit Studiogast Sven-David Müller, M.Sc., Diätexperte und Medizinjournalist.
Prof. Hademar Bankhofer ist einer der führenden Medizin-Publizisten für die Themen Prävention, Naturarzneien, Hausmittel und gesunde Ernährung im deutschsprachigen Raum. Millionen kennen ihn aus Fernsehen, Hörfunk, Seminaren, aus Zeitungskolumnen und aus seinen Ratgeber- Büchern, durch die er zum Bestsellerautor geworden ist. Er folgte vor einigen Jahren ehrenvollen Einladungen an die Harvard- und an die Tufts-Universität, aber auch an die Universität von North Carolina. Er war 8 Jahre lang Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig und arbeitet seit über 20 Jahren eng mit dem Institut für Sozialmedizin an der Universität Wien zusammen. 1991 erhielt er über Vorschlag der Universität Wien vom Wissenschaftsministerium für seine populärwissenschaftliche Arbeit den Berufstitel " Professor". 2008 wurde er zum "Medizin-Guru des Jahres" gewählt. Kurz darauf wurde ihm der "Deutsche Preis für Gesundheits-Aufklärung" verliehen. Seit 2009 ist er der Leiter des Bankhofer-Zentrums an der internationalen Akademie für medizinische Kommunikation in Bad Füssing. Seine Bücher - darunter einige Bestseller - werden nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz gelesen, sondern auch in Finnland, Frankreich, Russland, Polen, Tschechien, Slowakei, Holland, Ungarn, Littauen. Bankhofer moderiert in Österreich das Gesundheits- und Wellness-Fernsehmagazin “Einfach Bankhofer”.